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derStandard.at v. 10.4.2006
Bankenfusion BPH/Pekao soll Ende 2006 umgesetzt sein Die Fusion zwischen den beiden polnischen UniCredit-Banken Pekao und BPH soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein
Wien/Warschau - Die Fusion zwischen den beiden polnischen UniCredit-Banken Pekao und BPH soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Darauf deute ein Dokument hin, dass die italienische Großbank der polnischen Bankenaufsicht vorgelegt hat und auf der Web-Seite der polnischen Nationalbank veröffentlicht wurde, berichtet die polnische Nachrichtenagentur PAP.
Aus den Dokumenten geht hervor, dass alle BPH-Aktien der österreichischen BA-CA an UniCredit übertragen werden, so dass sich alle Aktien in Besitz der Italiener befinden. Danach werde die Fusion zur Gründung einer Bank unter dem Namen Pekao vollzogen.
Die Fusion von BPH und Pekao werde derart umgesetzt, dass alle BPH-Assets an Pekao übertragen werden und BPH-Aktionäre im Gegenzug Aktien von Pekao erhalten.
Streit beigelegt Die polnische Regierung und die italienische UniCredit haben in dem seit Monaten andauernden Streit um eine Fusion von Pekao und BPH vergangenen Freitag eine Einigung erreicht, wonach UniCredit 200 Filialen der polnischen Großbank BPH - derzeit eine direkte Tochter der Bank Austria Creditanstalt - verkaufen wird. 260 BPH-Zweigstellen wandern zur Pekao.
Die Mehrheitsanteile an der BPH waren im Rahmen der Übernahme der Münchner HypoVereinsbank samt deren Tochter Bank Austria an UniCredit gelangt. Die italienische Bank war bereits Mehrheitseigner der polnischen Pekao Bank. (APA)
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