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Pressemitteilung vom 22.06.2004

Sparkasse Bestwig und Sparkasse Hochsauerland fusionieren zum 1. Juli 2004

Nach den Beschlüssen der einzelnen Kommunen hat die Zwecksverbandsversammlung der Sparkasse Hochsauerland am Dienstag, 22. Juni 2004 im Atrium am Briloner Markt getagt und die Fusion der Sparkasse Bestwig und Sparkasse Hochsauerland zum 1. Juli 2004 beschlossen.

Name der neuen Sparkasse ist "Sparkasse Hochsauerland". Sie wird ihren Hauptsitz in Brilon haben. Neuer Verwaltungsratsvorsitzender ist Landrat Franz-Josef Leikop. Der neue Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Peter Wagner (Brilon), dem Vorstandsmitglied Ulrich Dolle (Bestwig) und dem stellvertretenden Vorstandsmitglied Konrad Lenze (Brilon).

Der neue Vorstand wird auch weiterhin in Bestwig präsent sein und für die Betreuung der örtlichen Kunden verantwortlich zeichnen.

Vom Schulterschluss der beiden Kreditinstitute profitieren sowohl die Sparkassen als auch Kunden, Mitarbeiter und die ganze Region inkl. der Städte bzw. Gemeinde und der Kreis: Sparkassendirektor Peter Wagner: "Durch diese Fusion werden wir ein noch leistungsstärkeres Institut und erbringen somit einen wichtigen Beitrag für die Kreditversorgung der heimischen Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger im oberen Hochsauerland. Das gesamte östliche Hochsauerland erfährt eine massive Stärkung."

Mit dem Zusammenschluss entsteht eines der größten Kreditinstitute im Sauerland.

Mit einer Bilanzsumme von 870 Mio. € ist die neue Sparkasse das zweitgrößte Institut im Hochsauerlandkreis. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich von Bestwig bis nach Hallenberg. Es werden Kundeneinlagen von 620 Mio. € verwaltet. Dem gegenüber steht das Kreditvolumen mit 606 Mio. €. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes prognostiziert das neue Führungsteam eine sehr gute weitere Entwicklung.

Das neue Haus zählt zu den TOP 3 der Sparkassen im Sauerland. Sparkassendirektor Peter Wagner: "Diese gestärkte Position begreifen wir als Chance, um für unsere Kunden und die Region noch leistungsfähiger zu werden. An dieser Stelle möchten wir unseren Kunden für das Vertrauen danken, das sie uns in den vergangenen Jahren entgegengebracht haben. Uns ist es wichtig, die gute Partnerschaft mit ihnen auch in Zukunft als Sparkasse Hochsauerland fortzuführen."

Menschen und Zahlen
Basis dieser Bilanz sind die Menschen hinter diesen Zahlen. In den vergangenen 10 Jahren hat das fusionierte Kreditinstitut insgesamt 88 junge Menschen ausgebildet. "Die 284 Mitarbeiter beider Sparkassen brauchen sich keine Sorgen machen. Die Stellen bleiben erhalten", erläutert Ulrich Dolle die Pläne der "neuen" Sparkasse.

Er macht deutlich, dass keine fusions- oder betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden - im Gegenteil: in einem größeren Haus haben die Mitarbeiter immer größere Aufstiegs- und Karriereaussichten.

Das bisherige Filialnetz der Sparkasse Bestwig sowie das der Sparkasse Hochsauerland mit insgesamt 28 Filialen bleibt erhalten. Sparkassendirektor Ulrich Dolle: "Die Neuorganisation wird nicht zu Filialschließungen bei der neuen Sparkasse führen."

Darüber hinaus zeichnet sich das "neue" Haus dadurch aus, dass es sich auf hohem technischen Stand befindet. 32 Geldautomaten machen einen schnellen Zugriff auf Bargeld flächendeckend rund um die Uhr möglich. Zudem tätigen heute bei der Sparkasse Hochsauerland 6.875 Menschen ihre Geschäfte online via Internet, vor 10 Jahren waren es nur 180.

Der Mensch steht aber trotz aller Technik im Vordergrund: unsere Kunden und Mitarbeiter, aber auch die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region.

Insgesamt hat das fusionierte Haus in den letzten 10 Jahre 27 Mio. € Steuern gezahlt und ist damit einer der größten Steuerzahler im Sauerland.

Als in der Region verwurzeltes, den Kommunen und ihren Einwohnern besonders verpflichtetes Wirtschaftsunternehmen übernimmt die Sparkasse Hochsauerland seit Jahren eine zunehmende Rolle als Förderer von Sport, Kultur und gesellschaftlichem Miteinander. Sparkassendirektor Konrad Lenze: "Dabei stellen wir nicht den einzelnen talentierten und ambitionierten Athleten oder Solisten in den Mittelpunkt unseres Sponsorings; Wir ermöglichen mit unserer Unterstützung auch die Durchführung von außergewöhnlichen Veranstaltungen, ohne die das Leben in unserer Region sicher ärmer wäre." Rund 2,4 Mio. € sind in den vergangen 10 Jahren in diese Projekte geflossen.

Die nächste Aufgabe der "neuen" Sparkasse Hochsauerland ist es, bis zum Spätherbst die beiden Häuser im Rahmen der technischen Fusion in allen Geschäftsprozessen erfolgreich zusammenzuführen. In diesen werden sich Änderungen ergeben, die auf ein Minimum reduzieren werden sollen. Die technische Fusion wird ohne wesentliche Beeinträchtigungen und Auswirkungen auf die Kundschaft umgesetzt. Über Details wird rechtzeitig und ausführlich informiert.

Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Franz-Josef Leikop resümiert: "Veränderungen verursachen zunächst einmal Verunsicherung. Wir haben hier im Sauerland bewiesen, dass wir richtige Veränderungen vornehmen können und die Zukunft sicher im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter gestalten können."

 

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