Banner VÖB
BaselII02
Banner Bankenverband
Logo Bundesbank
Bauordnungen
Banner Darlehenskündigung
Boerse ard
die Bank
Historische Gesellschaft Deutsche Bank02
Banner Bankakedemieverlag02
Banner wir.wis
Eidgenössische Bankenkommission
FMA
Banner BaFin
Stiftung Warentest02

Banner Bankenfusion02

Bündelung der Kräfte in Gießen und Marburg

Gießen. Die Volksbank Gießen-Friedberg und die Marburger Bank beabsichtigen, ihre Geschäftstätigkeiten rückwirkend zum 01.01.2005 zusammenzulegen. "Durch die Fusion wächst eine langjährige, kollegiale Zusammenarbeit zwischen den beiden benachbarten Instituten in den unterschiedlichsten Gremien und Arbeitskreisen logisch und konsequent zusammen", so die beiden Vorstandssprecher Peter Hanker aus Gießen und Dr. Ulrich-Karl König aus Marburg.

Mit diesem Schritt wollen die beiden Banken ein weiteres klares Bekenntnis zur Region Mittelhessen abgeben. Sowohl in wirtschaftlicher wie in politischer Hinsicht bewegen sich Gießen und Marburg unübersehbar aufeinander zu. Beispiele hierfür sind neben der immer enger werdenden Kooperation der beiden Traditionsuniversitäten, insbesondere auch zahlreiche mittelständische Unternehmen, die Kunden in beiden Häusern sind.

Das neue Bankinstitut soll unter dem Namen Volksbank Mittelhessen firmieren und gehört mit einer Bilanzsumme von über 4 Mrd. EURO zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die Volksbank Gießen-Friedberg als übernehmende Genossenschaft im Rahmen dieser Fusion schloss dass Geschäftsjahr 2004 mit einer Bilanzsumme von fast 3 Mrd. EURO ab. Die Bilanzsumme der Marburger Bank liegt bei 1 Mrd. EUR. Hinzu kommen die bereits vereinbarten und sinnvollen Verschmelzungen der Institute aus Krofdorf-Gleiberg, Wieseck und Leihgestern, von denen die Mitglieder in Leihgestern am 24.02.2005 mit 96 % bereits zugestimmt haben.

Das Geschäftsgebiet erstreckt sich in nord- südlicher Richtung nunmehr von Frankenberg bis Karben und von ost-westlicher Richtung von Mücke bis Bad Laasphe.

Mit dem zukunftsorientierten Zusammenschluss sollen den wachsenden Anforderungen im Bankgeschäft Rechnung getragen und durch Ausnutzung von Synergieeffekten zukünftig neue Einsparpotenziale erzielt werden können.

Unter dem Motto "Bündelung der Kräfte" hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken vor nunmehr 5 Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, durch das die deutsche Genossenschaftsbankenlandschaft auf die zukünftigen Herausforderungen des Wettbewerbes vorbereitet werden soll. Ein Teilprojekt befasste sich dabei auch mit der Schaffung sinnvoller Betriebsgrößen und ökonomisch sinnvoller Geschäftsgebiete. Dieser Zielsetzung kommt die Region Gießen-Marburg nun ein großes Stück näher.

Als genossenschaftliches Kreditinstitut wird sich die Volksbank Mittelhessen auch weiterhin als Bank der Region verstehen. Die Förderung und Unterstützung der Mitglieder und Kunden im Sinne der genossenschaftlichen Prinzipien "Hilfe zur Selbsthilfe", "Selbstverantwortung" und "Selbstverwaltung" stehen im Mittelpunkt der Geschäftspolitik. Aus dieser regionalen Verantwortung heraus bildet insbesondere die Förderung des gewerblichen Mittelstandes einen Schwerpunkt neuer Tätigkeiten. Weit über 100.000 Mitglieder, und damit Teilhaber am Stammkapital der neuen Bank, bilden die Basis des Institutes.

Die bisherige, flächenmäßig starke Präsenz in den Geschäftsgebieten beider Banken soll auch nach der Fusion erhalten bleiben. Ein Rückzug aus der Fläche sei nicht geplant, wie die künftig ca. 100 Geschäftsstellen belegen.

Die Volksbank Mittelhessen beschäftigt nach dem Zusammenschluss ca. 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt damit zu den größten Arbeitgebern der Region. Betriebsbedingte Kündigungen im Zusammenhang mit der Fusion schließt der Vorstand aus.

Der Sitz des neuen Institutes ist in Gießen. Die zentralen Aufgabenfelder beider Banken werden gebündelt und verteilt auf die mittelhessischen Kreisstädte Gießen, Friedberg und Marburg.

Der Aufsichtsrat soll auch künftig aus 14 Mitgliedern bestehen. Entsprechend der Größenrelationen entfallen davon 10 Mandate auf Gießen und 4 auf Marburg. Über Zusammensetzung und Wahl des Aufsichtsrates entscheidet die Vertreterversammlung. Dazu wird jeweils ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder von Arbeitnehmerseite entsandt.

Der Zusammenschluss beider Kreditgenossenschaften soll rückwirkend zum 01. Januar 2005 erfolgen. Den Vertreterversammlungen beider Institute am 06. Juni 2005 in Marburg und am 09. Juni 2005 in Gießen werden die jeweiligen Aufsichtsräte und Vorstände den Fusionsbeschluss auf Basis der Jahresabschlüsse per 31. Dezember 2004 zur Abstimmung vorlegen.

"Die neue große, moderne und vor allen Dingen wirtschaftlich gesunde Genossenschaftsbank wird sich auch weiterhin dem privaten und gewerblichen Mittelstand der Wirtschaftsregion nördlich des Rhein-Main-Gebietes verpflichtet fühlen", so abschließend nochmals die beiden Vorstandsmitglieder Peter Hanker und Dr. König.

Quelle: vB-mittelhessen.de

Logo Bankmediator Neu1
Buch Brandschutz
buch_gewerbe_vds
buch_haushalte_vds